Was der Arzt besser nicht sagt-Medplus-Jens Hollmann

Was der Arzt besser nicht sagt: Juristische Fallstricke vermeiden

Mit den steigenden Erwartungen der Patienten an die Behandlung steigt oft auch die Unzufriedenheit, besonders dann, wenn sich diese Erwartungen nicht erfüllen – hier betrachten Patienten ärztliche Leistungen zunehmend als reine Dienstleistungen und scheinen Einforderungsrechte zu besitzen – oft unabhängig davon, welche tatsächlichen medizinische Möglichkeiten und Chancen vorliegen. In dem Spannungsfeld von Erwartung , » Patientenrechte« und andererseits der tatsächlichen Machbarkeiten und Ressourcen herrscht oft Sprachlosigkeit, obwohl gerade in solchen Situationen gut geführte Kommunikation entscheidend ist.

Eine Kommunikation in der sich der Patient wiederfindet, aber sich auch für neue Informationen öffnen kann, die schließlich auch zur Entlastung des Ärzteteams führen und juristische Auseinandersetzungen vermeiden hilft. Einen Konflikt dagegen im Sande verlaufen zu lassen, verhärtet oft die Patientensichtweise und erhöht das Risiko für kostspielige und Image schädigende Reaktionen. Ein ehrliches, empathisches Gespräch hingegen bietet die Chance, der Deeskalation.

Auch in den beiden klassischen Szenarien:

  • Ein Patient ist unzufrieden und beschwert sich – es gibt aber keinen objektivierbaren Grund.
  • Es liegt ein Behandlungsfehler vor. Die „Unzufriedenheit“ des Patienten ist also eine berechtigte Reaktion.

ist es entscheidend, zu wissen, was zu tun ist – denn Anfangsfehler sind schwer auszumerzen,  lassen sich kaum noch korrigieren und in der Konsequenz häufig sehr teuer.

Gerne informieren und qualifizieren wir sie zur Vermeidung juristischer Fallstricke.

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